Häufige Fehlerquellen in der Präanalytik:
- Unvollständige oder fehlerhafte Patientendaten
- Falsche Auftragserteilung oder ungeeignetes Probenmaterial
- Vorbehandlungen wie Infusionen oder Antibiotikagaben
- Falsches Entnahmegefäss oder unzureichendes Probenvolumen
- Verdorbenes oder falsch gelagertes Probenmaterial
Mögliche Konsequenzen präanalytischer Fehler:
- Falsche Laborergebnisse, die nicht immer durch interne Kontrollmechanismen erkannt werden
- Wiederholte Untersuchungen oder unnötige Zusatzanalysen
- Verzögerte Therapiebeginne
- Zusätzliche Kosten für Patienten und Einrichtungen
Unsere Massnahmen zur Fehlervermeidung:
Durch strenge Eingangskontrollen erkennen wir viele Fehler bereits bei Ankunft des Probenmaterials. Unsere erfahrenen biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker (BMA) identifizieren potenzielle Auffälligkeiten während der Analyse. Zusätzlich führt unser Team von FAMH-Spezialisten eine Plausibilitätsprüfung durch, um unplausible Ergebnisse aufzudecken – unter Einbezug von Indikation, Anamnese, Vorwerten (Delta-Check) sowie Rücksprachen mit behandelnden Ärzten.
Ihre Unterstützung: Präanalytische Hinweise
Um präanalytische Fehler von vornherein zu vermeiden, empfehlen wir, vor jeder Untersuchung unsere präanalytischen Hinweise zu konsultieren. So tragen Sie aktiv zu verlässlichen Ergebnissen und einer gezielten Behandlung bei.





